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Vorwort

Die Erweiterte Windows 98 Emergency Bootdiskette, ist aus der Originalen Windows 98 SE-Diskette entstanden. Die jetzt entstandene Boot-Diskette, dient dazu, um:

  • Windows-Systeme zu installieren
  • Daten zu retten, wenn Windows nicht mehr Funktioniert
  • Festplatten "Platt" zumachen, wenn Sie verkauft werden sollen oder von Viren befallen sind.
  • Einfach ein Komfortables System zu haben, wenn noch nichts installiert wurde.
 

Die Bootdisk besteht aus einer einzigen Diskette, wo alle Dateien auf engsten Raum zusammen gestellt wurden. Der Nettogehalt der Bootdisk liegt bei etwa 2.5 MB! Die Bootdisk kann auf CD-ROM oder auch auf Festplatte, MO und ZIP Laufwerk installiert werden (Angeblich sogar auf Flash-Karten). Man muss nur unter DOS die System-Dateien mit SYS übertragen (SYS A: X:) und dann alle restlichen Dateien auf der Diskette um kopieren. (Bei Installation auf BootCD, sollte man den Brenn-Modus: "BootCD" benutzen!)

 

Das Ziel dieser Bootdiskette ist es: Möglichst viele Hilfsmittel auf engsten Raum unter zu bringen. Dabei sollte es keine Nachteiligen Änderungen zu der Originalen Windows 98 Bootdiskette geben. Ebenso wurde versucht, die Dateien auf die Diskette selbst, auf ein Minimum zu beschränken (Um Cluster-Verluste zu vermeiden). Ein weiteres Ziel war es, daß die Bootdisk von verschiedenen Medien gebootet werden kann (Eigentlich sollte alles gehen, was INT13 fähig ist). Entwickelt und getestet wurde die Bootdiskette ausschließlich von mir. Zum Einsatz kamen die unterschiedlichsten PCs bis hin zu diversen PC-Emulatoren (PC-Task, VirtualPC, etc.). Mein Persönliches Ziel wurde schon erreicht, dennoch werde ich weitere Änderungen vornehmen, wenn weitere Verbesserungen in Aussicht sind.

 

Anleitung

Beim Booten kommt ein Menü, wo man die Boot-Option einstellen kann. (CD-ROM, NTFS, MO/ZIP, usw.) (Diese Option kann man auch Einstellen, nachdem die Bootdisk schon fertig geladen ist. - Mit dem Befehl Start) Der Bootvorgang dauert zwischen 120 und 180 Sekunden (CD-ROM, Festplatte und VirtualPC in etwa 10-15 Sekunden). Nach dem Booten kann die Diskette aus dem Laufwerk genommen werden, da alle Programme & Treiber in die Ramdisk geladen wurden. (Trotzdem sollte immer eine Diskette im Laufwerk liegen, sonst muss der Suchpfad geändert werden.)

 

Erklärung zum Startmenü:

PC normal startenStartet die Bootdiskette und legt eine Ram-Disk mit 8 MB an. Ist nicht soviel RAM verfügbar, wird soviel genommen, wie da ist. (Wichtig: Die Ramdisk muss mindestens eine Größe von 2.6 MB haben! Zum Arbeiten braucht man ca. 4 MB) Alle weiteren Optionen lassen sich mit Start nachladen. (Dieser Menü-Punkt ist zu Empfehlen!)
PC schnell startenStartet die Bootdiskette nur mit den Deutschen Tastatur-Treiber. (Hinweis: die COMMAND.COM befindet sich auf der Ramdisk V:) Sie können nach Eingabe von "Autoexec", kann man die Bootdiskette weiter normal starten lassen.
PC mit NTFS startenWie "PC normal starten", zusätzlich wird anschließend: "Start NTFS" ausgeführt. Anschließend können Sie lesend auf NTFS-Partitionen zugreifen. (Da DOSLFN ebenfalls gestartet wurde, haben Sie sogar zugriff auf Langen Dateinamen)
PC mit CD-ROM startenWie "PC normal starten", zusätzlich wird anschließend: "Start CD" ausgeführt. Je nach dem Parameter CDINIT wird Ihr System nach CD-Rom-Laufwerken abgesucht, die dann auch zu verfügung stehen...
PC mit MO-Drive startenWie "PC normal starten", zusätzlich wird anschließend: "Start MO" ausgeführt. Mit hilfe der ASPI-Treiber wird versucht ein LPT/IDE/SCSI Magneto Optical Disk-Laufwerk einzubinden.
PC mit ZIP-Drive startenWie "PC normal starten", zusätzlich wird anschließend: "Start ZIP" ausgeführt. Mit hilfe der ASPI-Treiber wird versucht ein LPT/IDE/SCSI Iomega ZIP-Laufwerk einzubinden.
PC zum Installieren startenWie "PC normal starten" zusätzlich wird dann, Mouse, Smartdrive, "Start CDSpeed" und Volkov Commander geladen.
PC mit Zusatz-Diskette startenWie "PC normal starten", zusätzlich wird anschließend: "Start DISK" ausgeführt. Nach dem Booten wird eine Zusatzdiskette benötigt, um weitere Funktionen nachzuladen.
PC mit Speicher-Manager startenDer Computer wird im Protected Mode gestartet und es ist EMS und XMS-Speicher verfügbar. Mit "Start EMM" ist dies auch nachträglich möglich.
 

Autoexec.bat anpassen:

Sie können einige Anpassungen an der Autoexec.bat vornehmen, doch Sie sollten wissen, was sie tun. Die Autoexec.bat ist z.Z. genau 512 Bytes groß und nimmt, bis auf's Byte, 1 Block auf der Diskette ein. Da die Bootdiskette "voll" ist, können Sie nur kleine änderungen vornehmen (Die geänderten Dateien dürfen nicht länger werden!) Wenn es wirklich eng wird, dann können Sie die ECHO-Zeilen rausnehmen.

Mögliche änderungen:

set ECHO=OFFSchaltet den Debug-Modus ein (ON) oder aus (OFF).
xmsdsk /y 8192Die Angabe "xmsdsk /y 8192" (8 MB) kann z.B auf "xmsdsk/y 16384" (16 MB) geändert werden. (Mit "Ramdisk" ist das Virtuelle Laufwerk gemeint, nicht der Arbeitsspeicher!)
CD /M:42Beim ausführen von "Start CDSpeed" wird zusätzlicher Cache-Speicher für das CD-Rom angelegt. Der Wert 42 kann z.B auf 23 geändert werden, wenn Sie mehr als ein CD-Rom haben und der Speicher nicht mehr reicht.
CDINIT 1stNur den Ersten (1st) Erfolgreichen Treiber laden oder Alle (all) CD-Treiber Laden. Ist z.B. Sinnvoll wenn Sie IDE und SCSI CD-ROM Laufwerke besitzen
MAUS /R1Hier können Sie Optionen für den Maus-Treiber eintragen. Weitere Informationen über mögliche Optionen erfahren Sie mit "mouse /?"
KS NOBei Problemen mit der Tastatur, kann man diese Option versuchen, dadurch wird der Tastaturbeschleuniger nicht geladen.

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