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Anwendungstipps

  

Wie unter DOS, Windows 3.1 / 95 / 98 / ME die Laufwerksbuchstaben angeordnet werden!

Eigentlich sollte dies kein Geheimnis sein, doch kaum jemand kennt sich damit aus.
Zuerst kommt das Disketten Laufwerk dran (Laufwerksbuchstabe A). Es gibt maximal zwei Laufwerke, daher werden die Laufwerksbuchstaben: A und B nicht für Festplatten benutzt. Als erste Festplatten-Partition (Also Laufwerksbuchstabe C) kommt die aktive Primare Boot Partition. Dann kommen alle anderen aktive Primaren Partitionen, wenn man mehr als eine Festplatte hat. Dann kommt die Erweiterte Partition der Boot-Festplatte mit allen Logischen Laufwerken dran und anschließend die, der anderen Festplatten. Nun kommen die anderen Primaren Partitionen dran, die nicht aktiv und nicht versteckt sind. Wieder zuerst die Boot-Festplatte dann die anderen Festplatten. Zum Schluss kommen die CD-ROM Laufwerke, wobei ich anmerken muss, dass man da die Reihenfolge selbst bestimmen kann.
Jede Festplatte hat maximal 4 Primare Partitionen wovon eine Aktiv ist. Eine von diesen 4 Primaren Partitionen, kann eine Partition als Erweiterte mit Logischen Laufwerken sein. Ist die erste Partition, eine Erweiterte-Partition, werden die ersten 8 MB der Festplatte, für eine Theoretische Primare Partition, freigelassen.
Hinweis: Mit FDisk kann man pro Festplatte nur eine Primare und eine Erweiterte Partition mit Logischen Laufwerken erstellen. Microsoft wollte damit verhindern, dass sich jemand zusätzlich OS/2 oder Linux auf seiner Festplatte installierte...
Und das war es eigentlich...


Wie man alle Partitionen von einer Festplatte löscht!

Es gibt dafür mehrere Möglichkeiten, wie man da Vorgehen kann: Die Programme auf der Bootdiskette, die das können sind: FDISK.EXE, PART.EXE und S0KILL.EXE

 

FDISK.EXE
Mit FDisk können Sie nur die Partitionen löschen, die auch FDISK anlegen kann. Es ist also teilweise nicht möglich Windows NT damit zu löschen, da FDISK nicht mit NTFS-Partitionen umgehen kann. FDISK kann nur FAT12/16/32-Partitionen Verwalten und bearbeiten. Nachdem man das Programm mit FDISK.EXE gestartet hat, und sich im Menü befindet, wählt man Option 3 um ins Lösch-Menü zu kommen. Nun muss man sich rückwärts (Menüpunkt 4, 3, 2 und zuletzt 1) nach oben arbeiten und alle Partitionen einzeln löschen. Anschließend macht man ein Neustart und die Partitionen sollten(!) alle weg sein.

 

PART.EXE
Mit dem Ranish Partition Manager ist es viel einfacher die Partitionen anzulegen und zu löschen. Einfach mit den Cursor-Tasten die Partitionen (1 bis x) anwählen und mit der DEL-Taste löschen. (Mit der Enter-Taste kann man Partitionen anlegen.) Anschließend muss noch der MBR mit der F2-Taste auf den Neusten Stand gebracht werden. Nach ein Neustart sollten(!) die Partitionen nicht mehr vorhanden sein!

 

S0KILL.EXE
Bevor Sie mit S0KILL arbeiten, trinken Sie noch einen Kaffee oder lassen es von jemanden machen, den sie hinter die Schuld zuschieben können. S0KILL ist endgültiges und gefährliches Programm. S0KILL löscht, wie es der Name schon sagt, die Spur Null der Festplatte. Da dort alle Informationen gespeichert sind, die der PC braucht, um die Partitionen zu erkennen.
Sollte man wirklich "mistgebaut" haben, helfen nur Programme wie: Lost&Found oder Easy Recovery Pro, die natürlich kostenpflichtig sind. Wenn man sich die Partitionsdaten auf den Sektor genau Notiert hat, und wieder (z.B. mit PART.EXE) rekonstruiert, hat man zumindest die Chance, dass die Partitionen: D, E, F, usw. unbeschädigt sind.
Doch nun zu dem Programm S0KILL: Wenn Sie wirklich alles von der Festplatte löschen wollen, starten Sie das Programm. Sie werden nun gefragt, welche Platte sie löschen möchten. Dies dürfte wohl im Normal-Fall Platte-C sein. (Damit sind KEINE Partitionen gemeint!!!) Nachdem Sie gefragt wurden, ob Sie die Platte wirklich löschen möchten, werden Sie nach der Platten-Geometrie gefragt. Wenn Sie nicht wissen was Sie da eingeben können, dann drücken Sie einfach Enter und die Platte wird gnadenlos gelöscht. Nach einen Neustart können Sie nur noch von CD oder Diskette Booten, um ein neues Betriebsystem zu Installieren.


Wie man Windows NT / 2000 / XP / 2003 installiert, wenn man nicht von CD Booten kann!

Zunächst sollte man seine Festplatte mit Partitionen eingerichtet haben. Für Windows NT braucht man eine Primare FAT 16-Partition, die mindestens 512 MB groß ist und sich innerhalb der ersten 2048 MB auf der Festplatte befindet (Also ganz vorne). Bei Windows 2000 / XP braucht man eine Primare FAT 16/32-Partition, die mindestens 2048 MB groß ist (Sie kann auch etwas kleiner sein, aber viel Spielraum hat man nicht).
Wenn man sichergestellt hat, dass man eine freie Primare FAT 16/32 Partition hat, kann man mit der Installation beginnen. Zunächst wird der Rechner Neugestartet und die Bootdiskette wird eingelegt. Man Wählt die Option "Zum Installieren starten", damit die Installation nicht all zu lange dauert. Nachdem man den Infotext beendet habt, befinden man sich in einem Dateimanager. Legen Sie nun ihre Install-CD ein, drücken Sie ALT-F1 und wählen Sie das letzte Laufwerk aus. Dies sollte ihr CD-ROM Laufwerk sein. Wählen Sie nun das I386-Verzeichnis aus und drücken Sie Enter oder machen einen Doppelklick. Nun können Sie den Dateimanager mit F10 beenden. Geben Sie nun WINNT (Bei Windows NT: "LOCK" und "WINNT /B") und drücken Sie Enter. Jetzt brauchen Sie nur noch den Anweisungen auf den Bildschirm zu folgen und sollten vielleicht noch eine oder zwei Kannen Kaffee kochen. Dies könnte etwas länger dauern...

Tipps:
  • Um die Anfangsprozedur noch weiter zu beschleunigen empfiehlt es sich, die Partition mit FAT 16 zu formatieren und vor dem Installieren den Speichermanager zu aktivieren ("start emm").
  • Nach dem ersten Neustart können Sie von der C-Partition ein Backup machen, dann brauchen Sie diese Prozedur nicht noch einmal zumachen. Es wird nur das I386-Verzeichnis auf die C-Partition kopiert. Anschließend braucht man auch die Installations-CD nicht mehr. d.H. man spielt das Backup zurück, ohne die Installations-CD anzurühren (Sinnvoll wenn man mehrere Rechner gleichzeitig Installieren muss...).

Wie man mehrere unabhängige Betriebsysteme installiert!

Für die Multi-Installation sollte man seine Festplatte vorher richtig einrichten, da man sonst sehr viel beachten muss. Auf einer Festplatte bekommt man mit einfachen Mitteln maximal 4 Betriebsysteme drauf. Mit einigen Tricks noch mehr. Zum einrichten der Partitionen kann man nicht FDISK benutzen, da man mit FDisk nicht mehr als eine Primare Partition einrichten kann. Was man benutzen kann ist Ranish Paritition Manager (Auf der Bootdiskette: PART) oder Partition Magic von PowerQuest. Nun richtet man 3 Primare Partitionen ein und eine Erweiterte mit Logischen Laufwerken. Die Primare Partition auf der man was installieren möchte, wird aktiviert und die anderen Primaren Partitionen werden versteckt. Nach dem Neustart, kann man mit der Installation normal beginnen. Wenn man alle drei Partitionen fertig installiert hat, kann man alle Partitionen wieder sichtbar machen. Es wird dann immer von der Partition gebootet, die gerade aktiv ist. Um eine Partition als Aktiv zu markieren, kann man FDisk nehmen, den Festplatten-Manager von Windows NT oder Ranish Partition Manager. Letztere hat sogar einen Boot-Manager eingebaut, der vollständig im MBR reinpasst und vor jeden Booten die Möglichkeit bietet, die Aktive Partition zu wechseln (Die meisten anderen Bootmanager machen mehr Ärger als sie Nützen). Auf diese Weise ist es Möglich mehrere Windows-Systeme gleichzeitig zu nutzen. Die Deluxvariante ist wohl Microsoft's VirtualPC. Aber dafür braucht man keine Partitionen...


Wie man unter DOS auf NTFS-Partitionen zugreifen kann!

Um es kurz zu sagen, es ist nicht einfach, da NTFS viele Features unterstützt, die unter DOS nicht möglich sind. Aber ein Simpler-Zugriff ist durchaus möglich. Auf der Bootdiskette ist ein Tool von Sysinternals enthalten, bei dem alle wichtigen Features unterstützt werden: Lesezugriff auf Dateien, Lange Dateinamen und zugriff auf Komprimierte Dateien. Leider benötigt der Treiber Extrem viel Speicher, sodass eine Weiterverarbeitung kaum möglich ist. Eine weitere Möglichkeit gibt es auf der Erweiterten Bootdiskette: Dort kann man per Programm auf die Partitionen zugreifen und diese auf DOS-Partitionen kopieren. (Leider keine Lange Dateinamen), der einzige Vorteil an diesem Programm ist, daß man nach dem Beenden den Speicher wiederbekommt und nicht neu starten muß.
Ich persönlich Empfehle die WindowsXP-BootCD PartPE! (Da hat man alle selbst zusammengestellten Hilfsmittel auf eine CD) Eine weitere Alternative ist die Knoppix-CD diese kann jetzt ebenfalls Problemlos lesend und schreibend auf einer NTFS-Partition zugreifen! Möchte man nur das Administrator-Password ändern, empfehle ich die Bootdiskette von Petter Nordahl-Hagen.


Wie man Dateien auf NTFS-Partitionen unter DOS sichern kann!

Auf den Zugriff einer NTFS-Partition brauche ich jetzt wohl nicht weiter eingehen...
Um die Dateien zu sichern, ist es das einfachste, eine große Festplatte an den Rechner anzuschließen, die mit FAT32 formartiert ist. Dann nimmt man sich die Erweiterte Bootdiskette (wenn man die Normale nimmt, gehen die LFN verloren), die man mit NTFS-Support startet. Anschließend kopiert man sich einfach alle Dateien mit den Volkov Commander dorthin, wohin man sie sichern möchte.
Wenn man nicht den Luxus hat, eine Festplatte anzuschließen, kann man das auch über das Netzwerk machen. Dazu startet man die Erweiterte-Bootdiskette mit dem Netzwerk-Plugin. Da man warscheinlich für NTFSDOS nicht mehr genug speicher hat, muß man auf ein anderes Tool zurück greifen: READNTFS. Damit kann man ebenfalls auf die NTFS-Partitionen zugreifen. (Leider werden KEINE LFN unterstützt!) und nun sichert man sich alle Dateien über das Netzwerk.
Die nächste Methode ist für Raid-Besitzer interessant: Die meisten auf Linux-Basierten NTFS-Reader haben ein Problem: RAID! Doch unter DOS scheint das nicht so ein Problem zu sein. (Zumindest bei Raid-Systemen auf Hardware-Basis) Um die Daten vom Raid runter zu bekommen, macht man einfach ein Image-Backup. (Auf der Erweiterten-Bootdiskette das Programm: IMAGE! - Es geht auch DriveImage, NortonGhost, etc.) Entweder direkt auf eine andere Partition oder über das Netzwerk. Nun spielt man das Backup dort zurück, wo schon WindowsNT/200x/XP installiert ist. (Nicht überschreiben sondern auf eine Freie Partition) Und man kann Problemlos auf die Daten zugreifen. Wenn man wie bei DriveImage oder NortenGhost, direkt auf Image zugreifen kann, dann braucht man das Backup noch nicht einmal zurück zu spielen, da man die Datein direkt aus dem Image sichern kann.
Die letzte Möglichkeit ist auch gleichzeitig die Gefährlichste: Man wandelt die NTFS-Partition mit PartitionMagic als FAT32 um. Wenn Sie kein Backup haben und es geht etwas schief, dann können Sie sich sicher sein, daß es ab jetzt TEUER wird!


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